Für'n Appel und n' Ei - DGB fordert Mindestlohn

Position: 
Topthema

Die Mindestlohndebatte ist für die Gewerkschaft DGB auch nach der letzten Einigung in der großen Koalition über die Ausweitung des Entsendegesetzes längst nicht vom Tisch. Auch in Schwerin sammelt die Gewerkschaft Unterschriften für Ihr Anliegen von 7,50 € Mindestlohn.

Redaktion: Michaela Skott
Kamera/Schnitt: Ralf Schönrock
Mitarbeit: Lukasz Lawicki

Kommentare

7,5 Euro je Stunde sind zu wenig!

Mit dem vom DBG geforderten Mindestlohn von 7,5 Euro je Stunde hätte man immer noch Anspruch auf zusätzliche Leistungen nach SGB II.

Als Beispiel:
Bei 30 Wochenstunden bedeutet dieser Mindestlohn ein Nettoeinkommen von ca. 764,- Euro im Monat. Bei 40 Wochenstunden wären es ca. 938,- Euro netto.

Zum Vergleich – ein Hartz-4-Empfänger bekommt für 30 Wochenstunden gemeinnützige Tätigkeit insgesamt 805,- Euro Netto im Monat!

Damit sich Arbeit auch lohnt, halte ich 8 Euro Mindestlohn für sinnvoller.

Topthema

  • Die Woche - Das Letzte aus Schwerin

    30.12.2008 -

    Position: 
    Topthema

    Redaktionskonferenz rückwärts bei TV19+. Sehr weit rückwärts. Es geschehen noch Zeichen und Wunder! Mit Lukasz Hirte und einer Replik an den Kanzler aller Kanzler: Helmut Schmidt. Das macht man dieser Tage ja schließlich so.

Kategorien

Meistgesehen

Die letzten Beiträge